Geschichte

Die Gesellschaft für Geographie und Geologie Bochum geht auf die Gründung einer „Sektion Bochum“ der „Geographischen Gesellschaft für das Ruhrgebiet“ im Jahr 1956 unter Prof. Dr. Paul Busch zurück. Sie wurde 1959 durch die Wiederbelebung der 1919 von Bergassessor a.D. Prof. Dr. Paul Kukuk gegründeten traditionsreichen Geologischen Gesellschaft Bochum auf Initiative von Prof. Dr. Carl Hahne erweitert.  Somit entstand eine Gesellschaft, die gemeinsame geowissenschaftliche Ziele verfolgte, was damals in Deutschland höchst innovativ war. 2006 konnte die  Gesellschaft für Geographie und Geologie Bochum im Rahmen eines großen Festaktes im Deutschen Bergbau-Museums Bochum ihre Gründung vor 50 Jahren feiern.

Die Gesellschaft für Geographie und Geologie Bochum trägt seit nunmehr über 50 Jahren mit ihren Vorträgen zu aktuellen und bedeutenden wissenschaftlichen Fragen und mit ihrem weltweiten Exkursionsangebot erheblich zum kulturellen Leben der Stadt Bochum bei. So hat sie sich unter Leitung von Prof. Dr. Carl Hahne um die Errichtung des Geologischen Gartens in Bochum-Wiemelhausen außerordentlich verdient gemacht. Durch zahlreiche Exkursionen in die Region hat sie ganz wesentlich zu einem modernen Verständnis des Ruhrgebiets beigetragen. Und durch die Veröffentlichung von Schriften hat sie sich um die Erforschung der Bergbauvergangenheit in unserem Raum ausgezeichnet. Mit der Gründung der Ruhr-Universität Bochum bahnte sich darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit mit der Fakultät für Geowissenschaften an, die sich u.a. bei zwei großen Geographentagen in Bochum 1965 und 1993 bewährte.

Insgesamt sieht die Gesellschaft für Geographie und Geologie Bochum ihre vornehmliche Aufgabe darin, das Verständnis für die Entwicklungen auf unserer Erde und ganz speziell in unserem Heimatraum zu fördern und die Kenntnisse dafür zu vermitteln oder zu erweitern.